Der geringe Preis steckt im Detail
VORTEILE
- leicht
- geringes Packmaß
- Preis
- Aussehen
- Innentasche
- einrollbare Kapuze
NACHTEILE
- Innentasche ohne Reißverschluss
- keine Lüftungsschlitze unter den Armen
- insgesamt geringe Atmungsaktivität
- Kapuze nur schwer verstellbar für evtl. Helm
BEWERTUNG
Columbia Inner Limits Jacket
Die Inner Jacket gibt es in äußerst vielen Farbkombinationen.

Anwendungsbereich:
Die Columbia Inner Limits Jacket wurde von mir bislang seit gut 4 Monaten im Alltag und auf Wanderungen mit leichtem Gepäck getragen. Die Jacke wurde von mir mit rund 188 cm in der Größe M getragen. Die Größe L war mir letztlich viel zu groß. Sie kann als eine zweilagige Jacke bezeichnet werden.

Material:
Die Inner Limits besteht im Außenmaterial zu 100 % aus Polyester und schließlich ebenso auch im Innern aus 100 % Polyester, wobei hier zmdst. 57 %aus dem Recycling gewonnen worden ist.43 % besteht aus einem Polyesternetz. Dabei wurde die OmniTech Technik angewendet, welche hochwertigen, wasserdichten und atmungsaktiven Schutz leisten sollen, indem sie Wind und Wasser abhalten und gleichzeitig Feuchtigkeit von der Haut wegleiten. Mikroporöse Membranen verhindern, dass Wasser eindringt, und lassen Schweiß nach außen, damit sie trocken bleiben.

Taschen:
Die Inner Limits verfügt über zwei recht große außenliegende Reißverschlusstaschen. Innenliegend befindet sich zwar auch eine Tasche, in der man sein Handy oder sein Portemonnaie verstauen könnte, welche jedoch leider nur durch ein Klettverschluss verschließbar ist.


Dies finde ich recht schade, denn mir ist ein absolutes Sicherheitsfach doch sehr sehr lieb, wenn ich auf der Piste oder im Gelände bin. Zudem habe ich bei starkem Regen doch die Befürchtung, dass Feuchtigkeit schneller zu diesem Fach hindurchdringt.
Kapuze:

Ebenfalls nur in einem Klettverschluss- Fach verpackt, ist die Kapuze. Bei dieser ist das Visier mir ein wenig zu flexibel und nicht gut einstellbar.

Ebenso besteht nicht die Möglichkeit die Kapuze am Oberkopf selbst noch einmal zu verstellen. Der Kordelzug am Kinn ist auch eher gewöhnungsbedürftig, da er sich nur schwer justieren lässt.


Im Test:
Im Alltag zeigte sich die Inner Jacket als idealer Begleiter, da sie immer schnell und als leichtes Gepäck im Rucksack getragen werden konnte und im Notfall herausgeholt werden konnte. Dabei finde ich es von Vorteil durch ihren Schnitt und ihre Farbgebung absolut alltagstauglich ist. Die Jacke lässt sich durch einen Kordelzug am Bündchen zudem noch ein wenig enger oder weiter ziehen.

Nun ist die Inner Jacket aber schließlich eine Regenjacke und da kommt es in vorderster Linie darauf an, wie sie sich im Regen macht. Und da konnte die Inner Jacket durchaus positiv überraschen.

Gerade bei der Preiskategorie hatte ich nicht mit einem solchen Widerstand der Jacke gerechnet. Schauer stellen absolut kein Problem für sie da. Ein unangenehmes und klammes Gefühl stellte sich jedoch bei Regendarbietungen bei über einer halben Stunde und gleichzeitiger Bewegung ein.

Zwar nässte es nicht durch, wie ich es schon bei anderen Regenjacken erfahren hatte, aber richtig angenehm und trocken fühlte es nicht mehr an. Nervig gerade auf dem Rad empfand ich es, dass man die Kapuze nicht individuell schnell verstellen, so dass das Visier nicht fest zurrbar war.
Positiv zu verzeichnen ist jedoch, dass sich die Armbündchen mittels einem guten und kräftigen Klettverschluss verschließen lassen und dieser auch fest bleibt. Bei anderen Jacken hatte ich immer wieder das Problem, dass Regen durch das lockere Bündchen hineingesickert ist.

Leider gibt es zudem Abzüge in der Atmungsaktivität der Jacke. Da es keine zu öffnende Verschlüsse unter der Ärmeln gibt, lässt Bewegung die Temperatur im Innern der Jacke ganz schön ansteigen. Für schweißtreibende Aktivitäten würde ich daher zu einem anderen Modell greifen wollen.
Fazit:
Für den normalen Alltag kann ich die Jacke aufgrund ihres geringen Preises, ihres Aussehens und ihrem guten Regenschutz weiter empfehlen. Eine Highend Jacke kann man zu dem Preis einfach nicht erwarten, dennoch wünschte man sich ein wenig mehr Komfort, welcher durchaus leicht umsetzbar wäre (Reißverschlusstasche, Fixierung der Kapuze).
